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9 Friedensstifter/-innen in Ittersbach ausgebildet


An vier Tagen trafen sich 9 Schülerinnen und Schüler der Schwarzwaldschule in Ittersbach im Evangelischen Gemeindehaus um gemeinsam mit ihrer Klassenleherin Dorothee Vieten von der Trainerin und Religionslehrerin Annette Bauer und Stefan Maaß ausgebildet zu werden.
„Gewalt tut weh. Gewalt verletzt und ist gegen den Willen gerichtet!“, lautete die klare und eindeutige Definition der Schüler/-innen am ersten Tag. Nach anstrengender Kopfarbeit begann der „Elefant" zu leben ...

... trotz heftigem Ziehen war der Elefant sehr ausdauernd.

"Liebe, "Freunde" und "Familie" brauchen Jugendliche, damit sie nicht gewaltt?tig werden, so die am h?ufigsten vertretene Ansicht in der Klasse.

Bei den Rollenspielen zeigte sich, dass die Klasse eine wirkliche Einheit darstellt, denn sie wollten das Rollenspiel komplett mit 9 SchauspielerInnen vorspielen. Die SchülerInnen spielten sehr gut, so dass man meinte, man wäre wirklich in einer Gewaltsituation. Beeindruckend. Dieses Aktivsein ermöglichte sich anschlie?end wieder auf theoretischen Inhalt, die Eskalation von Konflikten zu konzentrieren. Doch dann brauchte es zum Abschluss des zweiten Tages noch einmal action: Das Elefantenspiel 2. Und auch hier gaben alle Mitspieler/-innen alles, was wunderbar im Fotoalbum dokumentiert ist, da Elisa Schatz die spannendsten Szenen im Bild festhielt.
Der dritte Tag begann mit der Analyse von Gewaltorten in der Schule und es wurde klar, dass es in der Pause zu viel Gewalt kommt, insbesondere weil manche Schüler immer wieder provozieren und nicht aufh?ren.

Deshalb war klar, man mu?te ?ben, wie man auf Provokationen am besten reagieren kann. Die SchülerInnen sammelten nun flei?ig alle
Beleidigungen, die sie kannten und ?bten anschlie?end darauf zu reagieren. 

Der vierte Tag stand im Zeichen der Körperlichen Gewalt. Wie kann man in einer Gewaltsituation gewaltfrei eingreifen? Wie kann ich meine Mimik und Gestik und die Stimme entsprechende einsetzen?

Zum Abschluss wurden in Anwesenheit von der Schulrektorin Frau Becher, den Schüler/-innen die Friedenszertifikate und Friedensp?sse überreicht.
Die Rektorin dankte den Schüler/-innen für ihr Engagement und erwähnte voller Stolz, dass einer Schüler am Morgen einem anderen Schüler geholfen hatte, der erpresst worden war.

Dies war eine gute Gelegenheit auf den Erfolg anzusto?en.